Daewoo, Seoul 1982-2011, Enzyklopädie

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Daewoo Motors, Seoul, Südkorea, www.gm-korea.co.kr

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Der Ursprung von Daewoo Motors geht bis ins Jahr 1937 zurück. Damals hiess die Firma noch National Motor und wurde mit Hilfe von Japan gegründet. 1982 übernahm der riesige Mischkonzern Daewoo Group, welcher bis dahin vorwiegend Elektronik baute, die National Motor. Aus dieser Übernahme entstand Daewoo Motor und die Automarke Daewoo. In den 90er Jahren drängte Daewoo nach Europa und war hier doch recht erfolgreich unterwegs. 1997 konnte der Südkoreanische Autobauer Ssangyong übernehmen und verkaufte die Fahrzeuge im Export nun als Daewoo. Doch bereits 2000 veräusserte Daewoo Ssangyong an die chinesische SAIC. 2002 schlitterte Daewoo nach der grossen Asienkrise und kriminellen Machenschaften des CEO, welcher in Haft musste, in finanzielle Schieflage.  General Motors übernahm die Automobilsparte und gründete die GM DAT an welcher auch SAIC und  Suzuki beteiligt waren. GM hatte leichtes Spiel, da schon seit Anfang an Verbindungen zu GM bestanden und diverse Fahrzeuge in Lizenz gefertigt wurden. 2005 wurde der Markenname Daewoo im Export fallen gelassen und dafür die Fahrzeuge unter Chevrolet vermarktet. 2011 geriet GM DAT erneut in Konkurs und GM Korea kaufte alle Werke in Südkorea auf um die eigen Teileversorgung sicherzustellen. Durch diesen erneuten Konkurs verschwand der Markenname Daewoo auch in Südkorea und wurde durch Chevrolet ersetzt. Seit 2016 werden auch keine südkoreanischen Chevrolets mehr nach Europa exportiert.

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