Gangloff, Colmar, 1927-1960, Enzyklopädie

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1927-1936 Gangloff, Colmar, Frankreich
1936-1960 Société Francaise de Carrosserie Gangloff, Colmar, Frankreich

Die französische Firma Gangloff in Colmar, hatte ihre Ursprungswurzel in der Firma Wiederkehr aus Colmar. 1927 übernahm Gangloff (Genf, Schweiz) Wiederkehr und machte daraus seine französische Zweigniederlassung. 1936 geriet das Mutterhaus in Genf in finanzielle Schieflage und musste Konkurs anmelden. Die beiden leitenden Angestellten Moor und Horlacher ergriffen die Chance und kauften das Unternehmen aus der Konkursmasse. Die neuen Eigner firmierten sich neu und gründeten die „Société Francaise de Carrosserie Gangloff„. Das ehemalige Mutterhaus bestand weiter und nannte sich fortan „Carrosserie Séchéron„, während die Zürcher Filiale (ehemals Geissberger) an Langenthal ging und aus der Berner Filiale die „Neue Carrosserie Gangloff AG“ die sich fortan den Nutzfahrzeugen widmete. In Colmar spezialisierte man sich auf Bugatti, da vermutlich die Familie Bugatti im Hintergrund die beiden neuen Eigner mitfinanzierte. Es entstanden Ende der 30er-Jahre somit die wunderschönsten Bugatti Karosserien auf Type 57 Basis. Nach dem Zweiten Weltkrieg schaffte Bugatti den Neuanfang nicht was für Gangloff zu einem massiven Problem führte. Die Wirtschaftslage war für PW Karosseriebauer ebenfalls schwierig und so verlagerte Gangloff den Betrieb auf den Bau von Nutzfahrzeugen. Um 1960 musste jedoch Konkurs angemeldet werden und die Tore schlossen für immer.

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