Serenissima, Bologna 1963-1970, Enzyklopädie

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Der Name Serenissima tauchte 1958 das erste mal auf. Der Adlige Conte Giovanni Volpi di Misurata aus Venedig gründete damals den Rennstall Scuderia Serenissima. Als Fahrzeuge wurden die unterschiedlichsten Hersteller eingesetzte von Abarth, Ferrari, Maserati bis Porsche. Volpi trat aber auch öfter als Financier auf, so zum Beispiel finanzierte er 1960 die Entwicklung des Maserati Birdcage und 1961 den Ferrari 250 GTO. 1962 stieg Volpi finanziell bei ATS (Automobili Turismo e Sport) ein was Ferrari gar nicht gefiel und die Geschäftsbeziehungen zwischen Volpi und Ferrari zerbrach noch bevor der erste 250 GTO ausgeliefert wurde. Daraufhin trat Giotto Bizzarrini an Volpi und gab die Konstruktion des Ferrari Breadvan in Auftrag. Dieser auf einem Ferrari 250 GT SWB basierende Wagen verwies die Ferrari Werksfahrzeuge auf die hinteren Ränge am 24-Stundenrennen in Le Mans. Gestärkt aus diesem Erfolg gründete Volpi 1963 die Automobili Serenissima, mit dem Ziel eigene Rennfahrzeuge zu bauen. Insgesamt entstanden 8 Fahrzeuge auf 6 Fahrgestellen von welchen 5 noch existieren sollen. 1970 übernahm die Scuderia Filipinetti die Räumlichkeiten von Serenissima.

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