DKW F2 Super Roadster 1950 Dill Frangi

DKW F2 Super Roadster 1950 Dill Frangi

Ende der 40er-Jahre begann Ernst Dill mit seinem Bubentraum. Als Basis für seinen eigenen Roadster wählte Ernst Dill eine DKW F2 Meisterklasse 601 von 1933 (Chassis: I34.054) in beiger Farbe. In der Familie Dill existieren Fotos vom gestrippten Wagen ohne Karosserie. Diese gestrippte Karosserie gelangte 1949 zur Karosserie Frangi in Fribourg bei der später Jo Siffert sein Handwerk lernte. In Fribourg wurde das Chassis mit einer Karosserie aus den Entwürfen von Ernst Dill versehen und fand den Weg im Jahr 1950 zurück nach Basel wo der Wagen am 12.05.1950 zugelassen wurde. Der Roadster erinnert optisch stark an einen Jaguar XK dank dem abfallenden Heck und dem sehr ähnlichen Kühlergitter. Das ursprünglich grüne Fahrzeug ging ab 1962 durch einige Hände und wurde schliesslich 1999 als roter Roadster in Berneck (SG) von einem Sammler, in einer Scheune entdeckt. Der Sammler erwarb das sehr in Mitleidenschaft gezogene Wrack und versuchte mehr über dieses unbekannte Fahrzeug herauszufinden und bat die „Automobil Revue“ um Mithilfe. Tatsächlich kamen nach einer Veröffentlichung einige Zuschriften zum Sammler. Interessanterweise meldete sich auch die Tochter des Erbauers und versuchte das Fahrzeug zurück zu kaufen.  Der Sammler willigte zuerst nicht ein doch nach einer 8 Jahre dauernden Restauration änderte er seinen Entscheid und verkaufte den Roadster an die Erbauerfamilie zurück in dem er sich noch Heute befindet.

1950

 

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