Lamborghini, Sant’Agata Bolognese, 1963-Heute, Enzyklopädie

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Automobili Lamborghini S.p.A., Via Modena 12, 40019 Santa’Agata Bolognese (BO), Italien, www.lamborghini.com

1963 gründete Ferrucio Lamborghini die „Automobili Lamborghini S.p.A.“ um neben der Traktoren Produktion die seit 1948 lief auch echte Sportwagen zu bauen. Um den Entscheid Sportwagen zu bauen ranken sich viele Geschichten. Eine Quelle besagt, dass Enzo Ferrari kein Fahrzeug nach Lamborghinis Wunsch bauen wollte. Eine weitere berichtet davon, dass der Ferrari von Ferrucio Lamborghini dauernd technische Probleme aufwies und Enzo Ferrari nach der Kontaktierung und Behebung der Probleme nur fand, dass Lamorghini ja eh nur Traktoren bauen könne.  Die vermutlich wahre Geschichte ist, dass sich Ferruccio Lamborghini und Enzo Ferrari nie persönlich kennengelernt haben und Ferrucio Lamborghini mit der eigenen Sportwagen Produktion Werbung für seine Traktoren machen wollte. Fakt ist dass Lamborghini 1963 den Lamborghini 350 GTV präsentierte und in einer veränderten Version 1964 als Lamborghini 350 GT in Serie ging. Der grosse 12-Zylindermotor brachte beachtliche 280 und später im Miura gar über 400 PS. Mit diesem Motor übertraf Lamborghini seinen direkten Konkurrenten Ferrari in Sachen Leistung und näherte sich knapp an die 300 km/h Grenze. Anfangs der 70-er Jahre baute Lamborghini die Modellpalette konsequent aus und lancierte mit dem Espada gar einen reinen Viersitzer Wagen. Andere Pläne mit einem kleineren Achtzylindermodell (Urracco) gegen den Porsche 911 anzutreten und neue Kunden zu gewinnen schlugen fehl. So kam zusammen mit der Ölkrise der erste grosse finanzielle Engpass. Lamborghini verkaufte 1972 „Lamborghini Trattori“ an die „Same Group“ (Aktuell Same-Deutz-Fahr) und „Lamborghini Automobili“ an die Schweizer Unternehmer Georges-Henri Rossetti und René Leimer. Unter dieser Führung präsentierte Lamborghini den atemberaubenden Miura Nachfolger Countach. Nach dem 1977 Lamborghini in Konkurs ging und umher tümpelte, stieg 1980 der nächste Schweizer ein, Patrick Mimram ein Multimedia Künstler. Unter dieser Führung brachte Lamborghini den ersten Sportgeländewagen in die Serie, den LM002. 1987 verkaufte Mimram „Lamborghini Automobili“ an den amerikanischen Chrysler Konzern. Dieser pumpte viel Geld in die neue Entwicklung des Countach Nachfolgers Diablo welcher 1990 in Serie ging. Sogar eine kurze Formel 1 Aktivität finanzierte Chrysler um Lamborghini endlich in die Gewinnzone zu bringen. 1994 gab auch der 3. Grösste amerikanische Automobilhersteller die „Lamborghini Automobili“ auf und verkaufte Lamborghini an den indonesischen Industriekonzern Megatech. Megatech baute den Diablo weiter und verkaufte 1998 „Lamborghini Automobili“ an den VW Konzern. Volkswagen investierte sehr hohe Summen in neue Modelle wie Murcielago, Gallardo, Aventador oder Huracan. Seit dem Einstieg von Volkswagen stiegen die Produktionszahlen markant an, was die Rentabilität von Lamborghini erhöhte jedoch die Exklusivität eingebüsst hat. Seit 2018 hat Lamborghini auch ein SUV Namens Urus im Modellprogramm.

Lamborghini 350 GTV 1963 Sargiotto
Lamborghini 350 GTV 1963 Sargiotto 001h

Lamborghini 350 GT 1964-1967 Touring
Lamborghini 350 GT Touring 006h

Lamborghini 350 GTS 1965 Touring
Lamborghini 350 GTS 1965 Touring 004h

Lamborghini 400 GT Flying Star II 1966 Touring
Lamborghini 400 GT Flying Star II 1966 Touring 006h

Lamborghini 400 GTS 1966-1967 Touring
Lamborghini 400 GTS 1967 Touring 004h

Lamborghini 400 GT 1966-1968 Touring/Marazzi
Lamborghini 400 GT 1967 Touring 013h

Lamborghini Aventador 2011-Heute
Lamborghini Aventador LP700-4 011h

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