Brabus GV12 S 2009-2010
1972 vereinbarten die Steyr-Daimler-Puch und Daimler-Benz die gemeinsame Entwicklung eines Geländewagens. 1975 fiel der Entscheid zur Serienproduktion in Graz bei Steyr-Daimler-Puch, dazu gründeten die beiden Firmen ein Joint-Venture Unternehmen Namens GfG (Geländefahrzeug Gesellschaft mbh) welches ab 1979 das sogenannte G-Modell in Graz baute. 1981 reorganisierten die beiden sich und Daimler-Benz übernahm die komplette Weiterentwicklung des G-Modell, während Steyr-Daimler-Puch (heute Magna-Steyr) das Fahrzeug im Lohnauftrag in Graz fertigte. Das G-Modell konnte beachtliche Erfolge verbuchen und ist in diversen Armeen aber auch bei Jäger, Förster und gar der UNO sehr beliebt. Nach einigen Facelifts etablierte sich die G-Klasse auch in der High-Society und im Edeltuning Bereich. Auf Basis des W463 baute Brabus den GV12 S mit 700 PS statt den Serienmässigen 544 PS. Der V12-Biturbo Motor stammt aus der S-Klasse S600 und wurde von Brabus noch weiter bearbeitet. Denn die 517 PS reichten dem Tuner noch nicht, er verbaut neue Kurbelwellen und bohrte den Motor von 5.5 auf 6.3 Liter auf. Am Ende stehen eben die besagten 700 PS im Raum!
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2010



