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Fissore, Savigliano, 1921-1984, Enzyklopädie

1921-1927 Carrozzeria Fratelli Fissore, via Buenos Aires, Savigliano, Italien
1927-1935 Carrozzeria Fratelli Fissore, via Chianoc 7, Savigliano, Italien
1935-1968 Carrozzeria Fratelli Fissore, via Tornio 50, Savigliano, Italien
1968-1971 Carrozzeria Fratelli Fissore snc,. via Tornio 50, Savigliano, Italien
1971-1977 Carrozzeria Fratelli Fissore S.p.A., via Tornio 50, Savigliano, Italien
1977-1984 Carrozzeria Fissore di E. Fissore & c. snc,. via Tornio 50, Savigliano, Italien

Bernardo Fissore startete seine Karriere bei Montaldo in Savigliano. 1921 gründete Bernardo mit seinen Brüdern Antonio, Giovanni und Constanzo die „Carrozzeria Fissore“. Anfangs war das Hauptgeschäft noch der Kutschenbau, doch auch Fissore sah die Zukunft immer mehr im Automobil Karosseriebau und so entstanden die ersten Karosserien auf Fiat Basis. Auch Fissore war stark betroffen von den Bombardements im Zweiten Weltkrieg, konnte sich jedoch erstaunlich schnell aufraffen und wieder in Produktion gehen. Fissore konzentrierte sich immer mehr auf Kombi und Transporter Umbauten. So kam auch der LKW und Bus Karrosserien dazu. Ende der 50er Jahre entstand eine zusammenarbeit mit der brasilianischen DKW-Vemag. In den 60er-Jahren traten die Söhne Mario, Giusto und Eraldo in die Firma ein. In den 60er Jahren baute Fissore viele Fiat auf, aber der wichtigste Partner wurde der Schweizer Automobilhersteller Monteverdi. Fissore durfte den von Frua gezeichneteten Sportwagen Monteverdi High Speed 375 S fertigen. Auch der Supersportwagen Monteverdi Hai und die Luxuslimousine 375/4 fertigte Fissore. In den 7er Jahren kam das Freizeitmobil Fiat 127 Scout und die Geländewagen Safari und Sahara von Monteverdi dazu. Bernardo starb 1973 an den Folgen eines Unfalls und Eraldo übernahm die Führung des Unternehmens. Der Bruder von Eraldo, Mario gründetet 1976 eine eigene Firma: Rayton-Fissore. Die Karosseriebaubranche hatte es immer schwieriger und als die Scout Nachfolgemodelle Poker und Penny floppten und auch Monteverdi die Automobilproduktion aufgab, entschloss sich Eraldo Fissore die Firma 1984 zu schliessen.

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