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Innocenti, Lambrate, 1960-1997, Enzyklopädie

Societã Anonima Fratelli Innocenti, Lambrate, Milano, Italien,

Die Società Anonima Fratelli Innocenti war ein 1931 von Ferdinando Innocenti gegründetes Unternehmen. Angefangen hat alles mit einem stahlbearbeiteten Betrieb bis man im Krieg auf Rüstung setzte. Der nachdem Krieg konstruierte, Lambretta getaufte, Roller entwickelte sich zum Verkaufsschlager. Vom Erfolg angetrieben, plante man den Einstieg in die Automobilproduktion. So konnte man 1960 den von BMC in Lizenz hergestellte Austin A40 vorstellen. Schnell wurden weitere Fahrzeuge nachgeschoben. Mit dem Innocenti Mini wurde dann auch ein weiterer Grundstein des Erfolges gelegt. Dieser in Lizenz gebaute Mini aus dem BMC (BLMC) Konzern wurde ein Kassenschlager weit über die Landesgrenzen Italiens. 1966 nur ein Jahr nach dem Start des Innocenti Mini verstarb der Firmengründer Ferdinando Innocenti und British Leyland (BLMC) kaufte 1973 Innocenti auf. Die Lambretta Produktion wurde nach Indien verlegt und 1975 kaufte De Tomaso den mittlerweile Drittgrössten italienischen Automobilhersteller Innocenti von British Leyland ab. De Tomaso bezog weiterhin Motoren von BL und baute den Innocenti Mini in Lizenz weiter. Zum Innocenti Mini gesellte sich 1975 auch der Innocenti Mini Bertone, mit einer von Bertone gezeichneten Karosserie und englischen Technik. 1982 lief der Vertrag mit BL aus und in den Innocenti Mini kamen vortan Daihatsu 3-Zylinder Motoren. 1986 wurden innerhalb des De Toamso Konzerns, Innocenti und Maserati fusioniert um den Maserati Biturbo bei Innocenti zu bauen. Ende der 80er-Jahren baute Innocenti den Yugo Koral als Innocenti Koral in Lizenz für den italienischen Markt. 1990 verkaufte De Tomaso Innocenti an Fiat und Fiat liess eine Zeit lang Zastava (Yugo) Modelle für den italienischen Markt bei Innocenti bauen. Bis 1997 liefen auch einige brasilianische Fiat als Innocenti auf dem italienischen Markt danach tauchte der Markenname Innocenti nie mehr auf.

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