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Vignale, Turin, 1946-1974, Enzyklopädie

Alfredo Vignale & C. srl, Torino, Italien 1946-1961
Carrozzeria Vignale srl, Grugliasco, Torino, Italien 1961-1974

Alfredo Vignale gründete 1946 sein eigenes Karosseriebau Unternehmen, nach dem er Erfahrungen bei Stabilimeti Farina sammeln konnte. Das Design seiner Karosserien stammte meistens vom freien Designer Michelotti. Nach und nach durften immer bekanntere Hersteller Chassis wie Lancia, Alfa Romeo und Ferrari karossiert werden. Die Vignale Karosserien gewannen unzählige Preise an Schönheitswettbewerben und schnell wurde Vignale im gleichen Atemzug mit Pininfarina oder Bertone genannt. Der Erfolg an Schönheitswettbewerben geht bis in die heutige Zeit, so gewannen Vignale Fahrzeuge aktuelle Veranstaltungen wie Pebble Beach oder Villa d’Este. Vignale baute sein Angebot immer weiter aus und konnte ab den 60er-Jahren auch komplette Kleinserien für Lancia und Maserati produzieren. Ende der 60er-Jahre bot Vignale sogar ein eigenes Fahrzeug an, den Vignale Gamine. 1969 verkaufte Alfredo Vignale die „Carrozzeria Vignale“ an die „Carrozzerie Ghia„, die ebenfalls in Turin beheimatet war. Im selben Jahr verstarb Alfredo Vignale an einem mysteriösen, ungeklärten Autounfall. Bereits 1970 gab es einen weiteren Besitzerwechsel, De Tomaso (Besitzer von Ghia) verkaufte die „Carrozzeria Ghia“ an Ford. 1974 wurde die „Carrozzeria Vignale“ durch Ford aufgelöst. Die Namensrechte behielt Ford und der Name Vignale tauchte 1993 am Concept Car Lagonda Vignale wieder auf. 2004 bekam ein weiteres Concept Car den Namen Vignale, der Ford Focus Vignale Concept. 2013 beschloss Ford den Namen Vignale als Luxus Austattung zu lancieren und präsentierte den Ford Mondeo Vignale. Seit 2014 machte Ford ernst und führte die Vignale Edition ein, die mittlerweile bei Fiesta, Focus, Kuga, Edge und Mondeo zu haben ist.

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