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Volvo, Göteborg, 1927-Heute, Enzyklopädie

1927-Heute, Volvo Car Corporation, Göteborg; Schweden, www.volvocars.com

Volvo ging aus der Kugellagerfabrik SKF hervor. 1924 wurde Volvo Personenvagnar als Tochterunternehmen von SKF gegründet. 1926 liefen die ersten 10 Testfahrzeuge auf der Strasse und 1927 lief die Produktion des ÖV4 an. Die kleine Firma konnte sich Jahrzehnte gut am Markt behaupten und erlangte mit dem 121 Amazon, 200er Serie und 700er/900er gar Kultstatus. Die Fahrzeuge galten als äusserst Sicher, Robust und unzerstörbar. Laufleistung mit 1’000’000 sind mit diesen Modellen keine Seltenheit sondern fast die Regel. 1975 übernahm Volvo die PKW-Sparte von DAF und dadurch ein Werk in Holland. In den 90er Jahren musste Volvo aber immer mehr einsehen, dass man ohne grossen Partner nicht mehr Rentabel sein konnte und ging eine Kooperation mit Mitsubishi ein. Diese Zusammenarbeit gipfelte im Gemeinschaftsprojekt Volvo S40/Mitsibishi Carisma. Die Zusammenarbeit verlief nicht so wie gewünscht und Volvo trennte sich von dieser Partnerschaft, wodurch man das holländische Werk in die NEDCar überführte und seine Anteilevon NEDCar an Daimler/Chryler verkaufte welche in Holland den Smart Forfour bauen liess. Volvo sass nun wieder alleine da und so suchte man einen neuen Partner. 1999 verkaufte Volvo die Personenwagensparte für 6,5 Milliarden Dollar an Ford. Ford gliederte Volvo mit Aston Martin, Jaguar/Daimler und Land Rover in die PAG (Premier Automotive Group) ein. 2008 traf die Finanzkrise auch Volvo und Ford sehr hart, so dass Ford alles zum verkauf ausschrieb. 2010 unterzeichnete der chinesische Autobauer Geely den Kaufvertrag für Volvo, nun ist Volvo in chinesischer Hand. Geely liess Volvo eine Zeit gewähren nahm aber immer mehr Einfluss auf das Management. So wird das Ziel von Volvo sein, in Zukunft ausschliesslich Elektrofahrzeuge zu bauen, eine stärke von Geely.

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