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Hotchkiss La Jeep 1954-1966

Nach der Aufgabe der Personenwagen-Produktion 1954 nahm Hotchkiss den amerikanischen Willys CJ-3B (ab 1955 Hotchkiss JH-101) in Lizenzproduktion. Nachdem die französische Armee mit dem Delahaye VLR einen Nachfolger für den Willys MB beschlossen hatte und auch in Produktion ging stoppte sie den Kauf 1955 nach 9’623 Exemplare. Den Delahaye sollte eine neue Peugeot Konstruktion, den VSP ersetzen, was jedoch scheiterte. Schlussendlich entschied sich die französische Armee den Willys MB in Eigenregie wieder aufzulegen, realisierte aber, dass sie dazu einen Partner brauchte. Da Hotchkiss bereits Ersatzteile für den Jeep herstellte sowie den CJ-3B montierte, bot sich Hotchkiss als verlässlicher Partner an. So entstanden noch 1955 475 Exemplare des „Hotchkiss Licence MB“, welcher ab 1956 in Hotchkiss M-201 umbenannt wurde. Bis 1966 entstanden im Werk in Stains 27’628 Hotchkiss M-201. Abgelöst wurde der M-201 1981 vom Peugeot P4, eine Lizenz des Puch G. Die letzten M-201 wurden im Jahr 2000 ausgemustert. Zu den militärischen M-201 gesellten sich weitere zivile Varianten. Bis zum Produktionsende 1966 wurden vom La Jeep, wie er auch genannt wurde, insgesamt über 33’000 Exemplare gebaut.

Enzyklopädie Prospekte

  • Hotchkiss CJ-3B 1954
  • Hotchkiss JH-101 1955-1960
  • Hotchkiss M-201 1956-1966
  • Hotchkiss JH-102 1960-1966
  • Hotchkiss JH-102D 1963-1966
  • Hotchkiss HWL 1963-1966
  • Hotchkiss HLWD 1963-1966

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