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Porsche, Stuttgart, 1931-Heute, Enzyklopädie

1931-1937 Dr. Ing. h.c. F. Porsche GmbH, Kronenstrasse 24, Stuttgart, Deutschland
1937-1972 Dr. Ing. h.c. F. Porsche KG, Kronenstrasse 24, Stuttgart, Deutschland
1972-Heute Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Kronenstrasse 24, Stuttgrat, Deutschland

Die Automobilmarke Porsche ging auf das seit 1931 von Ferdinand Porsche geführte Konstruktionsbüro Ferdinand Porsche zurück. Ferdinand Porsche war bis dahin bei namhaften Automobilherstellern wie Mercedes-Benz als Chef-Konstrukteur angestellt. Adolf Hitler, wie Ferdinand Porsche Österreicher und fasziniert von der Technik, lernte Ferdinand Porsche bereits in Wien kennen. Als die Nationalsozialisten einen Wagen fürs Volk entwickeln liessen bekam Ferdinand Porsche den Zuschlag. So konnte Porsche 1934 den heute als Käfer bekannte Wagen vorstellen. Hitler war begeistert und liess in Wolfsburg eine Fabrik für die Käferproduktion errichten. Ferdinand Porsche wurde indessen in den VW Aufsichtsrat gerufen. Dummerweise brach kurz drauf der Krieg aus und das Werk stellte auf Kriegsprodukte um. Porsche konstruierte nun in seinem Konstruktionsbüro Militärfahrzeuge und beschäftigte zum Bau von Prototypen über 500 KZ-Häftlinge. Diese erwirtschafteten mehrere Millionen Reichsmark Gewinne pro Jahr. 1947 gründete der Sohn von Ferdinand Porsche, Ferry Porsche, im österreichischen Gmünd die „Porsche Konstrukionen GmbH“. Kurz danach verlagerte Ferdinand Porsche alle Unterlagen und Akten nach Gmünd, was später von Porsche benutzt wurde um zu bestätigen, dass dies seit 1947 eine neue Firma sei und Porsche nicht in Zusammenhang mit KZ-Häftlingen steht. Ab 1948 wurde in Gmünd der erste Wagen mit dem Namen Porsche gebaut. Das Stuttgarter Büro befasste sich in der ganzen Zeit vorwiegend mit der Weiterentwicklung des VW Käfers während die österreichische Dependance als Generalimporteur für die VW Fahrzeuge auftrat. Aus dieser ging später die Porsche Holding hervor. Als 1951 Ferdinand Porsche starb, erbten Ferry Porsche und seine Schwester Louise mit ihrem Mann Anton Piëch je die hälfte des Stuttgarter Unternehmens. Ferry baute daraus den heutigen Automobilhersteller Porsche. Der 356er auf Käfer Basis entwickelte sich zum gut laufenden Sportwagen. Auch dessen Nachfolger 911 wurde zur unsterblichen Automobil Legende der bis Heute in Produktion ist. Porsche stand jedoch immer in irgendeiner Weise in Kontakt mit Volkswagen, wie zum Beispiel beim Gemeinschaftsprojekt 914 oder Verwendung gemeinsamer Technik Komponenten beim 924 und 944. Auch Personell war Porsche und VW miteinander verbandelt, so war zum Beispiel der Enkel Ferdinand Piëch Jahrzehnte lang Vorstandsvorsitzender oder Aufsichtsratsvorsitzende bei Volkswagen. Gleichzeitig war Piëch aber auch Hauptaktionär von Porsche. Dies hatte immer wieder Zoff und Knatsch in der Führung der beiden Unternehmen und der Familie Porsche/Piëch zur Folge. Ende der 80er-Jahre schlitterte Porsche in grosse finanzielle Problem. Erst als 1992 Wendelin Wiedeking den Chefposten übernahm bahnte sich der Turnaround an. Wiedeking lancierte neue Modelle wie Boxster oder den SUV Cayenne welche die Kassen von Porsche mächtig Klingeln liessen. Wiedeking machte aus Porsche einer der rentabelsten Automobilhersteller der Welt. Mit prall gefüllter Kriegskasse pfiff er zur Übernahme des Volkswagen Konzerns an. Am Anfang wurde alles dementiert doch 2005 war Porsche bereits im Besitz von 30.9% aller VW Aktien und Wiedeking drängte sich in den Volkswagen Vorstand auf. 2007 wurde die Automobilproduktion in eine separate Firma (Porsche AG) ausgelagert und die Porsche SE nahm 10 Milliarden Euro Kredit auf um die Aktienmehrheit über Volkswagen zu erlangen. Im Geschäftsjahr 2007/2008 erwirtschaftete Porsche SE 8,569 Milliarden mehr Überschuss vor Steuern als mit dem effektiven Automobilbau. Im Januar 2009 gab Porsche bekannt mit 50.76% die Mehrheit an Volkswagen zu besitzen. Im Jahr 2009 übernahm Volkswagen 49.5% des Automobilherstellers Porsche AG und 2012 die restlichen Anteile. So ist Heute die Marke Porsche eine 100% Volkswagen Tochter, wobei Volkswagen Mehrheitlich zur Porsche SE gehört.

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