Bugatti, Campogalliano, 1987-1998, Enzyklopädie
1987-1998 Bugatti Automobili S.p.A.S., Campogalliano, Italien
1987 kaufte der italienische Unternehmer Romano Artioli die Namensreche von Bugatti und gründetete in Campogalliano bei Modena die „Bugatti Automobili S.p.A.“. Das Ziel war der beste Supersportwagen alller Zeit zu bauen. 1991 war es soweit die Produktion des EB 110 GT konnte aufgenommen werden. Gezeichnet wurde der EB 110 GT von Paolo Stanzani, welcher auch den Lamborghini Miura und Countach geschaffen hat. Die 110 stand für den 110 Geburtstag von Ettore Bugatti im Jahr 1991. 1993 konnte Bugatti die britische Traditionsmarke Lotus übernehmen. Ebenfalls 1993 zeigte Bugatti die Viertürige Limousine EB 112 welcher jedoch nicht über das Prototypenstadium herauskam. Mit dem EB 110 Supersport brachte Bugatti 1994 eine abgespeckte Variante des EB 110 GT auf den Markt. 1995 stellte Bugatti die Produktion des EB 110 ein, da der Markt für Supersportwagen durch die grosse Wirtschaftsrezession völlig zusammengebrochen ist. Bugatti machte diese Krise schwer zu schaffen und verkaufte die Produktionsanlagen und die noch übrig gebliebenen Teile und Chassis, an den deutschen Rennwagenhersteller Dauer. Dauer baute noch einige EB 110 und verkaufte sie als Dauer EB 110. 1998 stellte das Monaco Racing Team in Monaco Zwei weitere EB 112 fertig. Im selben Jahr wurde die Bugatti Automobili S.p.A. aufgelöst und die Namensrechte an die Volkswagen AG verkauft. Volkswagen gründete noch im selben Jahr die „Bugatti Automobiles S.A.S.„.

